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Folge 09: von
Frank
Körner
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Achtung: Frösche und Kröten unterwegs Der Herbst ist da: die Tage werden kürzer und die Nächte oft eisig kalt. Viele Tiere müssen sich jetzt auf den Winter vorbereiten. Nur wenige Arten sind so mobil wie Zugvögel oder manche Schmetterlinge, die vor dem Winter in wärmere Regionen oder gar in wärmere Länder flüchten können. Für die hier bleibenden Tiere gilt: wer nicht wegziehen kann, muss sich etwas anderes einfallen lassen um die kalten Monate zu überleben. Frösche und Kröten machen sich jetzt eilig auf den Weg in ihr Winterquartier. Wasserfrösche haben den ganzen Sommer über in Gewässern verbracht, Moor-, Teich- und Grasfrösche und auch die Kröten haben sich dort nur im Frühjahr zum Ablaichen getroffen und anschließend den Rest der warmen Jahreszeit auf Wiesen und Weiden gesessen um dort auf Insektenfang zu gehen. Es
wird
nun
Zeit
einen
frostfreien
Überwinterungsplatz
zu
finden,
denn
nur
der
garantiert
ihnen
das
Überleben
bei
Eis
und
Schnee.
Sie
hüpfen
und
krabbeln
von
allen
Seiten
über
Straßen
und
Wege,
durch
Gärten
und
Wiesen.
Sie
nutzen
dafür
die
milderen
und
feuchten
Nächte
und
oft
auch
den
Tag,
denn
als
wechselwarme
Tiere
sind
sie
auf
höhere
Temperaturen
angewiesen,
sonst
können
sie
sich
nicht
schnell
genug
bewegen.
Und
feucht
muss
es
sein,
damit
sie
auf
ihrer
Wanderung
nicht
austrocknen.
Die
Wanderungen
sehen
etwas
ungerichtet
aus,
es
geht
kreuz
und
quer
durcheinander.
Das
liegt
daran,
dass
es
jetzt
nicht
in
Richtung
Laichgewässer,
sondern
in
Richtung
Winterquartier geht
und
da
hat
jeder
wohl
ein
anderes.
So
begegnet
man
bei
einem
Spaziergang
am
Dümmer
oder
durch
die
feuchten
Wiesen
des
Ochsenmoores
immer
wieder
Fröschen
und
Kröten
verschiedenster
Größe,
die
den
Weg
kreuzen
und
die
immer
den
Anschein
erwecken,
sie
wüssten
ganz
genau,
wohin
sie
wollen. |
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Frösche
und
Kröten
suchen
jetzt
ihre
Winterquartiere
auf. |
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Während Igel und Fledermaus die kalte Jahreszeit in einer frostfreien Mulde oder Höhle einfach verschlafen und von ihrem Fettpolster leben, fallen Frösche und Kröten stattdessen in eine sogenannte Kältestarre. Im Gegensatz zum Igel sinkt ihre Körpertemperatur dann auf die Temperatur der Umgebung ab. Obwohl Frösche und Kröten Temperaturen unterhalb des Gefrierpunkts überstehen können - ihr Blut enthält ein "Frostschutzmittel", das die Bildung von Eiskristallen und damit das Platzen der Zellen verhindert - gehen sie lieber auf Nummer sicher und suchen Verstecke auf, in die der Frost nicht vordringt. Teich-
und
Grasfrösche
überwintern
meist
unter
Wasser
in
Teichen
oder
Gräben.
Andere
Arten
wie
Erdkröten
und
Moorfrösche
bleiben
an
Land
und
suchen
Schutz
in
Mäuselöchern,
unter
Laubstreu
oder
in
ausgefaulten
Baumstümpfen.
In
Teichen,
die
längere
Zeit
zugefroren
waren,
finden
sich
nach
dem
Auftauen
öfters
tote
Frösche.
Diese
sind
meistens
jedoch
nicht
erfroren,
sondern
erstickt.
In
diesen
Gewässern
lagert
oft
eine
dicke
Schlammschicht
auf
dem
Grund,
die
den
ganzen
Sauerstoffvorrat
im
Wasser
aufbraucht.
Die
Eisdecke
verhindert
lediglich
eine
Nachlieferung
aus
der
Luft.
Gerne
suchen
deshalb
Grasfrösche
auch
fließende
Gewässer
auf,
da
hier
mehr
Sauerstoff
vorhanden
ist. |
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