Laubfroschprojekt - Ein König sucht sein Reich am Dümmer

 
 

Das Projekt

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- Das Projekt- 

 
     
     
 

Er ist der Prototyp des Froschkönigs, wirbt für Reinigungsmittel, gilt als Wetterfrosch und stand auch Pate für "Kermit": Der Laubfrosch.
Obwohl allgemein "bekannt", haben doch die wenigsten Menschen einen echten Laubfrosch gesehen. Vor einigen Jahrzehnten war das noch kein Problem, denn der Laubfrosch kam fast überall vor, und seine laute Stimme war in warmen Mainächten an vielen Stellen zu hören. Heute ist er jedoch weitgehend aus der Landschaft verschwunden. Selbst in der Dümmerniederung, die für viele Pflanzen und Tiere noch einen letzten Rückzugsraum bietet, findet man ihn heute nicht mehr. Hier ist er spätestens in den 1970er Jahren verschwunden.

Heute herrschen wieder günstige Bedingungen für den Laubfrosch am Dümmer. Etwa 2.500 ha für Naturschutzzwecke gekaufte Flächen und zahlreiche neu angelegte Gewässer könnten dem Laubfrosch wieder ein Zuhause bieten. Bisher ist er aber nicht wieder aufgetaucht. Das nächst gelegene Vorkommen liegt im Oppenweher Moor, ca. 9 km östlich des Sees, zu weit, als dass der Laubfrosch die Strecke von alleine überwinden könnte.

Der Naturschutzring Dümmer hat sich deshalb in Zusammenarbeit mit verschiedenen anderen Institutionen zum Ziel gesetzt, dem Laubfrosch die Wiederbesiedlung der gesamten Dümmerniederung zu ermöglichen. Dazu müssen zwischen Oppenweher Moor und Dümmer "Trittsteine" geschaffen werden.

 
 

Laubfrösche sind gut getarnt
(Foto: Nadine Overdiek)

 
 

 

 

 
   

 

 
   

 
 

gefördert durch Erträge der Umweltlotterie Bingo Lotto.  
   
   
 



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