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Besetzte Weißstorchhorste fanden sich bis in die 1960er Jahre noch in den meisten Ortschaften rund um den Dümmer, außerdem in Diepholz sowie östlich im Raum Hagewede/Brockum. Einzelne Brutvorkommen gab es auch in Teilen der Diepholzer Moorniederung östlich des Sees. In den 1960er Jahren betrug der Weißstorchbestand in der Dümmerniederung ca. 10 – 15 Horstpaare. Es sind aus dem Dümmergebiet einige Baumhorste des Weißstorchs bekannt, in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts brütete er aber überwiegend auf Gebäuden (Weichdächer, Hartdächer, Kamine). Mittlerweile sind alle besetzten Horste auf Masten zu finden. |
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Von
den
1970er-Jahren
an
ging
Weißstorch-Bestand
anhaltend
zurück,
bis
die
Vorkommen
in
der
Dümmerregion
nahezu
erloschen.
Zunächst
gaben
die
Paare
in
der
weiteren
Umgebung
des
Dümmers
und
in
der
Diepholzer
Moorniederung
ihre
Brutplätze
auf,
nach
und
nach
wurden
ebenfalls
die
Horste
an
der
West-
und
Ostseite
des
Sees
geräumt,
1990
schließlich
auch
die
in
Diepholz
und
Marl-Hagewede.
Der
Tiefpunkt
war
Anfang
der
1990er
Jahre
mit
dem
Auftreten
eines
einzigen
Paares
in
Dümmerlohausen
an
der
Westseite
erreicht.
Der
Zusammenbruch
des
Bestandes
verlief
weitgehend
parallel
mit
der
massiven
Lebensraumzerstörung
im
Dümmergebiet. |
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Informationen über die Besetzung der einzelnen Horste am Dümmer und die ausgeflogenen Jungvögel finden Sie hier: |
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Horst Schäferhof
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Horst Hüde (LK Diepholz) |
Horst Hüde/Dümmerlohausen |
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