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Aktuelles/Archiv |
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Expedition
in das Naturschutzgebiet Ochsenmoor |
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In
der ersten Dezemberwoche 2009 haben
die
Ornithologen
des
Naturschutzring
Dümmer 287 Silberreiher
im
Dümmergebiet gesichtet, im November waren es bis zu 260 Individuen. Damit
hat
sich
seit
den
1990er
Jahren
die
Anzahl
der
hier
überwinternden
nahen
Verwandten
des
Graureihers
vervielfacht. Bereits im
Winter 2007/08 wurden an einigen Tagen bis zu 250 Tiere gezählt. Als
Besucher
der Dümmerregion
sind
Ihre Chancen,
einen
dieser
auffälligen
Vögel
mit
seinem
schneeweißen
Gefieder
zu
entdecken,
sehr gut. |
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In
unserem
Archiv
finden
Sie
Meldungen
und
Infos
über
Aktionen,
Ereignisse
und
Besonderheiten
der
letzten
Monate
und
Jahre. |
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Der Naturschutzring Dümmer will gemeinsam mit dem Torfabbauunternehmen HAWITA und dem Landkreis Diepholz im Großen Moor bei Diepholz praxistaugliche Handlungsleitlinien zur Moorrenaturierung entwickeln und die Lebensbedingungen der dort siedelnden Brut- und Rastvögel verbessern. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das auf drei Jahre angesetzte Projekt mit 95.000 Euro. Prof. Dr. Wahmhoff, stellvertretender Generalsekretär und Leiter der Abteilung Umweltforschung und Naturschutz der DBU, überreichte den Bewilligungsbescheid an Christiane Lehmkuhl, erste Vorsitzende des Naturschutzring Dümmer, und an Dr. Markus Richter, Mitarbeiter des Naturschutzring Dümmer und Leiter des Projekts. |
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Prof. Dr. Wahmhoff übergibt den Bewilligungsbescheid an Christiane Lehmkuhl. |
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Beteiligte
des DBU-Projektes von
links: E. Mumm (Büro Mumm und Partner), Prof. Dr. W. Wahmhoff (DBU), Dr.
M. Richter (Naturschutzring
Dümmer e.V.), H. Tabeling (Hawita),
zweite Reihe D. Tänzer (LK Diepholz), C. Lehmkuhl (Naturschutzring
Dümmer), Dr. V.
Wachendörfer (DBU), dritte Reihe W. van Lessen (LK Diepholz), P.
Hanelt (Büro Mumm und Partner). |
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Die
Exkursion des Naturschutzring Dümmer und des Naturpark Dümmer zu den
Zugvögeln am See am Sonntag den 01.03.09 erinnerte stark an die Aufführung
eines Bühnenstücks. Der Nebel lag wie ein dichter Vorhang über dem See
und den Wiesen und es waren nur vereinzelte gedämpfte Laute hinter dem
Vorhang zu vernehmen. Einen Blick auf den See zu werfen war aussichtslos,
bereits kurz hinter dem Schilfröhricht endete die Sicht. Die 22
Teilnehmer der Exkursion ließen sich davon jedoch nicht abschrecken. So
bekamen sie unter der fachkundigen Leitung von Dr. Markus Richter, Frank Körner
und Ulrike Marxmeier zunächst einige Vogelstimmen präsentiert, wie die
des Gartenbaumläufers - ein Singvogel, der seine Nahrung in der rissigen
Borke alter Bäume sucht und wie ein Specht an ihnen emporklimmt. Im stark
überschwemmten Ochsenmoor, in dem am Sonntag unzählige Wasservögel
rasteten, waren die Stimmen verschiedenster Entenarten zu hören. - Tatsächlich
lassen sich nicht nur Singvögel an ihrer Stimme unterscheiden, sondern
auch Enten- und andere Wasservogelarten. Gut auszumachen waren die
typischen Rufe von Pfeif- und Krickenten. Ihre Umrisse waren dagegen nur
schemenhaft zu erkennen. Als schon niemand mehr damit rechnete, lüftete
sich der Vorhang und gab den Blick auf eine große Anzahl
unterschiedlichster Entenarten frei, untermalt von den Rufen vorüberziehender
Kraniche. Schnatter-, Spieß-, Pfeif- und Löffelenten konnten ausgiebig
bestaunt werden - bis sich der Nebel erneut über das Gebiet senkte. Alles
in allem: es war eine ungewöhnliche Exkursion. |
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Im September 2008 wurden vom Naturschutzring Dümmer eine Naturentwicklungsmaßnahme im Ochsenmoor am Naturerlebnispfad umgesetzt. Es wurden vier unterschiedlich große Gewässer angelegt. Sie sollen Amphibien und anderen Wassertieren als Lebensraum dienen, aber auch verschiedene Vogelarten anlocken. Das Projekt wurde durch eine großzügige Spende und durch
eine Zuwendung der Umweltlotterie Bingo Lotto ermöglicht. |
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Spendenübergabe an Markus Richter vom Naturschutzring Dümmer e.V. |
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Spendenübergabe "Kisten für Nisten" an Naturschutzring Dümmer e.V. Barre-Artenschutz-Aktion
2008 erfolgreich beendet - 20.000 Euro für die Weißstörche gespendet 19.414,95
€ - das ist exakt die Summe, die Dank der großartigen Unterstützung
bei der diesjährigen Artenschutzaktion „Kisten fürs Nisten“ in den
Monaten Juni und Juli aufgelaufen ist. 15 Cent pro verkauften Kasten Barre
Pilsener für Norddeutschlands Weißstörche - getreu diesem Motto freut
sich die Privatbrauerei Barre im nächsten Schritt die Verteilung der
Spendengelder an verschiedene Projekte vornehmen zu können. Als Dankeschön
für das außerordentliches Engagement aller Beteiligten, wird die
Privatbrauerei Barre die Summe auf 20.000 € aufrunden! Mehr
zur Barre-Artenschutz-Aktion "Kisten für Nisten" auf der Homepage von Barre Bräu
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Samenstand des Fleischfarbenen Knabenkrautes im Ochsenmoor |
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Lange
Zeit mussten die Naturschützer darauf warten, doch im vergangenen Sommer
sind die ersten Orchideen im Ochsenmoor entdeckt worden. Dactylorhiza
incarnata, das lilafarben blühende Fleischfarbene Knabenkraut, ist nach
jahrelanger Extensivierung und Aushagerung der Flächen zurückgekehrt.
Die Vorkommen waren seit den 1950er Jahren verschollen. 2009 konnten
die im Jahr zuvor entdeckten Pflanzen dieses Knabenkrautes wiedergefunden
werden. |
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Dr. Markus Richter, Christiane Lehmkuhl und Angelika Huesmann sind vom Erfolg der frisch errichteten Bürgerstiftung „Kuckuck“ überzeugt, sie bilden den Vorstand dieser neuen Einrichtung. Nie war die Vermittlung von Wissen über die Natur und war der Erhalt der biologischen Vielfalt so wichtig und dringlich wie heute. Die Stiftung hat sich aus diesem Grund zum Ziel gesetzt, beides im Naturpark Dümmer und seinen angrenzenden Gebieten zu fördern und zu unterstützen. Als Symbol für ihre Arbeit hat sich die Stiftung den Kuckuck ausgewählt. „Jeder kennt ihn, für Generationen von Menschen war und ist er der Frühlingsbote“, so Dr. Markus Richter. „In Zeiten, in denen der Kuckucksruf in Wald und Flur jedoch immer seltener zu hören ist, möchten wir durch unsere Namensgebung darauf aufmerksam machen, was heute auf dem Spiel steht - aber auch eine Möglichkeit aufzeigen, etwas zu tun, um unsere heimische Natur, die auch ein Stück unserer Geschichte ist, zu erhalten.“ „Als Stiftungskapital stehen zurzeit 30.000 Euro bereit,“ so Dr. Markus Richter. Dabei soll es aber keinesfalls bleiben, denn die Stiftung kann erst dann ihre Ziele effektiv verfolgen, wenn sie über ein angemessenes Stiftungskapital und damit über ausreichend Zinsen verfügt. Dr. Markus Richter ist sicher, dass sich viele Menschen finden werden, die die Bürgerstiftung unterstützen möchten. Dabei muss es sich nicht um hohe Spendenbeträge handeln, denn das besondere einer Bürgerstiftung ist, dass viele kleine Beiträge schließlich ein großes Ganzes ergeben. Jeder, der sich mit der Natur verbunden fühlt, hat so die Chance auch etwas für sie zu tun. Für weitere Auskünfte zur Bürgerstiftung Kuckuck ist Dr. Markus Richter unter der Telefonnummer 05443-1367 zu erreichen. Die Bürgerstiftung Kuckuck ist als gemeinnützig anerkannt und hat das Spendenkonto Nr. 4021 769 300 bei der GLS Bank Bochum, BLZ 430 609 67. Spenden sind steuerlich absetzbar. mehr
über die
Bürgerstiftung
Kuckuck |
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Der Vorstand mit Dr. Markus Richter (1.v.l), Christiane Lehmkuhl (2. v.l) und Angelika Huesmann (3. v.l.) und der Stiftungsrat der Bürgerstiftung Kuckuck |
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Folgende Publikationen zu Tieren in der Dümmerniederung sind nun auch im pdf-Format zu lesen: Das
Sumpfhornklee-Widderchen
- ein Sumpfwiesenspezialist. |
Warzenbeißerweibchen |
Eine
kleine
Sensation
entdeckte
Naturschutzring-Mitarbeiter
Dr.
Markus
Richter
während
seiner
Heuschrecken
Erfassungen
in
der
Dümmerniederung: |
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Der
Fischadler
brütet
am
Dümmer. |
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Ein
Filmbeitrag
über
die Sandbienen
am
Dümmer
mit
dem
Titel
"Sandbienen
-
Ein
Leben
im
Verborgenen" wurde im
NDR
-
Fernsehen
"Hallo
Niedersachsen"
am
19.04.2004 gesendet |
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Sandbiene | |||
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Medienbüro Schieke bei der Arbeit |
mehr
Infos
über
den
Beitrag
im
Internet-Archiv |
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