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Naturschutzring Dümmer e.V. |
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2013 steht
wie die vergangenen Jahre ganz im Zeichen des Artenschutzes. In Zusammenarbeit mit
dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und
Naturschutz (NLWKN) und der Natur- und Umweltschutzvereinigung Dümmer
e.V. (NUVD) führt der Naturschutzring Dümmer e.V. landesweit bedeutsame
Artenschutzprojekte durch, die einen Baustein darstellen in der
"Strategie zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in
Niedersachsen". Die Umsetzung dieser Strategie wiederum geht zurück
auf das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (Convention
on Biological Diversity - CBD),
das bei der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung (UNCED)
in Rio de Janeiro 1992 getroffen wurde. |
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Vogelarten Ø
Der
Brutbestand der Trauerseeschwalbe im Dümmergebiet konnte durch das Ausbringen
von Nistflößen bis auf 118 Brutpaare gesteigert werden - ein Bestand, der am
Dümmer zum letzten Mal vor 50 Jahren festgestellt wurde. Neu
angelegte Gewässer schaffen ein breiteres Nahrungsangebot.
Lebensraum Röhricht Ø Das Röhricht am Dümmer erfährt seit einigen Jahren einen dramatischen Rückgang. Zum Schutz der Röhrichte als Lebensraum für hochgradig bedrohte Vogelarten werden Lahnungen und Buhnen errichtet bzw. wiederhergestellt. Auf aufgespülten Uferabschnitten sollen sowohl durch aktives Ausbringen von Schilfsaatgut als auch durch eine natürlichen Ausbreitung Röhrichtbereiche entwickelt werden. Amphibien / Reptilien Ø
Für
den Laubfrosch, der nach 40jähriger Abwesenheit erstmals wieder im Dümmergebiet
abgelaicht hat, sowie für den Moorfrosch werden Laichgewässer und
Sommerlebensräume geschaffen. Ø
Das
Sumpfhornklee-Widderchen, der Hochmoorbläuling, die Sumpfschrecke
und der Kleine Heidegrashüpfer werden durch optimale Pflege- und
Entwicklungsmaßnahmen gefördert.
Ø Die Wiederansiedlung des am Dümmer ausgestorbenen Sumpf-Läusekrautes steht nach Ausbringen von Saatgut im Feuchtgrünland und bereits erfolgter Keimung vor ihrem Erfolg. Ø Die Bestände des Breitblättrigen Knabenkrautes und das Fleischfarbenen Knabenkrautes werden durch geeignete Pflegemaßnahmen gefördert. Ø
Ein
kleiner Bestand des Kriechenden Selleries, eine nach der europäischen
Flora-Fauna-Habitatrichtlinie
(FFH) geschützte Pflanze,
erhält
durch ein neu angelegtes Gewässer, durch verbesserte Pflegemaßnahmen sowie
durch aktive
Vermehrung neue Ausbreitungsmöglichkeiten. Ø
Vorkommen
des Lungenenzians und des Großen Klappertopfes werden durch gezielte
Flächepflege und Unterstützung der natürlichen
Ausbreitungsmöglichkeiten gefördert. Natur
erleben Ø
Ein
Naturerlebnisteich soll Natur hautnah erlebbar machen Ø
Besucher
des Dümmers werden durch neu konzipierte Informationsfaltblätter zu
aktuellen Artenschutzprojekten für die Einzigartigkeit der Dümmerregion
sensibilisiert.
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Noch mehr als
Artenschutzprojekte am Dümmer? |
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Die Dümmerniederung gehört zu den wichtigsten Vogellebensräumen in Niedersachsen. Im Winterhalbjahr dient sie vielen Wasser- und Watvögeln als Rast- bzw. Überwinterungsgebiet. Aufgrund der hohen Rastbestände vor allem von Saat- und Blässgans, Stock-, Löffel-, Krickente und dem Kiebitz haben weite Teile der Niederung den Status eines Feuchtgebietes Internationaler Bedeutung. Ebenfalls von hoher Bedeutung ist das Gebiet für verschiedenste bedrohte Brutvogelarten, wie z.B. Trauerseeschwalbe, Schilfrohrsänger, Bekassine und Uferschnepfe. Zu
unseren weiteren Aufgaben gehören daher: |
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Ø die regelmäßige Erfassung von Brut- und Rastvogelbeständen auf einer Fläche von insgesamt ca. 7.900 ha. Innerhalb des EU-Vogelschutzgebietes Dümmer (ca. 4.600 ha) erfolgt ein Teil der Erfassungsarbeiten im Auftrag der Naturschutzstation Ø die Erfassung weiterer Tierarten/-gruppen (z.B. Amphibien, Heuschrecken) im Betreuungsgebiet weiter
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