Das Ochsenmoor

Feuchte Wiesen und Weiden südlich des Dümmers

 
 

Das Naturschutzgebiet Ochsenmoor liegt südlich des Dümmers. Es erstreckt sich auf 1029 ha. Es ist mit seinen Wiesen und Weiden Brutgebiet für eine Vielzahl an Vogelarten mit unterschiedlichen Vorlieben. Auf nassen bis feuchten Flächen nisten Kiebitze, Bekassinen und Uferschnepfen, nebst einigen Kleinvögeln, wie die gelben Schafstelzen. In trockeneren Bereichen halten sich Brachvögel auf.

Im Winterhalbjahr rasten hier nordische Gänse, Enten und Kiebitzschwärme, im Frühjahr lassen sich u.a. Kampfläufer beobachten. 
Das Gebiet wird bei Hochwasser überschwemmt. Der Wasserstand wird jedoch auch zu manchen Zeiten im Jahr in Teilbereichen durch Staueinrichtungen hoch gehalten. So werden die Flächen nass bis feucht gehalten.

 
       
       
 

Lebensräume

   
       
 

Überstaute Flächen werden im Winterhalbjahr von Gänsen, Enten und Kiebitzen als Schlafplatz  aufgesucht. 

 
 

Locker stehendes Gebüsch an Weg- und Grabenrändern ist Brutplatz für Kleinvögel, wie Dorngrasmücken oder auch Schwarzkehlchen und Neuntöter. 

 
 

Üppig wachsende Säume sind Lebensraum für Sumpfrohrsänger, Feldschwirle und Rohrammern. Besonders bunte Säume sind die für Feuchtgebiete typischen Hochstaudenfluren mit Blut- und Gilbweiderich und Mädesüß .

 
       
 



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