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Sumpfhornklee-Widderchen (Foto: F. Körner) |
Das Sumpfhornklee-Widderchen (Zygaena trifolii) - ein Sumpfwiesenspezialist erschienen in Feuchtwiesen - Info Nr. 8/2007
Das
Sumpfhornklee-Widderchen (Zygaena trifolii) ist die einzige
Rotwidderchenart (Zygaeninae), die in Feuchtgebieten vorkommt. In der
Literatur wird es als Leitart für Feuchthabitate genannt. Es besiedelt ausschließlich feuchte und nasse Wiesen,
Sumpfgebiete mit Streu- und Riedwiesen sowie Moorrandbereiche. Auch am
Dümmer kommt diese besondere Schmetterlingsart vor. Im folgenden Artikel
wird über den Bestand des seltenen Widderchens und über die Schutzbemühungen
für seinen Erhalt berichtet. Körner,
F. (2007): Das
Sumpfhornklee-Widderchen (Zygaena trifolii) - ein Sumpfwiesenspezialist.
Arbeitskreis Feuchtwiesenschutz Westniedersachsen e.V., Feuchtwiesen
- Info Nr. 8/2007. |
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Braunkehlchen (Foto: D. Tornow) |
Braunkehlchen: auf dem Rückzug erschienen in Feuchtwiesen - Info Nr. 8/2007
Noch
weitgehend unbemerkt von der Fachöffentlichkeit verschwindet aktuell
eine Vogelart mit dramatischer Geschwindigkeit aus der Kulturlandschaft:
das Braunkehlchen. Wie alle Vogelarten mit Siedlungsschwerpunkt auf
Wiesen und Weiden hat das Braunkehlchen durch den Umbruch von Grünland
zu Acker, Verlust von Bruten durch frühere Mahdtermine und durch die
Verarmung der Insektenfauna durch verstärkte Düngung und
Mechanisierung schon in den vergangenen Jahrzehnten starke Bestandseinbrüche
erlitten. Im westlichen Niedersachsen ist die Art in vielen Bereichen
allenfalls noch auf dem Zug zu beobachten. Ganze Landkreise sind hier
inzwischen praktisch braunkehlchenfrei. Richter, M. (2007): Braunkehlchen: auf dem Rückzug. Arbeitskreis Feuchtwiesenschutz Westniedersachsen e.V., Feuchtwiesen - Info Nr. 8/2007. |
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Uferschnepfe (Foto: R. Becker) |
erschienen in Feuchtwiesen - Info Nr. 7/2006 Spricht
man von Wiesenvögeln, sind in erster Linie die Wiesenlimikolen Kiebitz,
Uferschnepfe, Brachvogel, und eventuell auch noch die Bekassine gemeint.
Auf sie richtet sich der Fokus verschiedener Förderprogramme für
Wiesenbrüter und auch Forschung und Effizienzkontrollen. Dabei ist die
Liste der Arten, die auf offenes Grünland zur Brut angewiesen sind,
deutlich länger. Sie erstreckt sich auf verschiedene
Entenarten, auf Greifvögel, Rallen, Limikolen, Eulen, Möwen und
Seeschwalben, nicht zu vergessen diverse Kleinvogelarten. Darunter
befinden sich Arten, die hochgradig vom Aussterben bedroht sind, wie Tüpfelralle,
Knäkente und Trauerseeschwalbe, deren Grad der Bedrohung diejenige von
Kiebitz und Uferschnepfe noch übersteigt. Marxmeier, U. (2006): Kein Platz für Sumpfvögel? Arbeitskreis Feuchtwiesenschutz Westniedersachsen e.V., Feuchtwiesen - Info Nr. 7/2006. |
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Sumpfgrashüpfer (Foto: F. Körner) |
Zum Vorkommen der Heuschrecken (Orthoptera: Ensifera et Caelifera) in der Dümmerniederung und angrenzenden Gebieten erschienen im Oldenburgischen Jahrbuch 105, 2005. Die
Ergebnisse der Erfassung der Heuschrecken in der Dümmerniederung
(Niedersachsen) werden in Form einer kommentierten Artenliste
vorgestellt. Insgesamt wurden bisher 23 Heuschreckenarten nachgewiesen.
Den naturräumlichen Gegebenheiten der Niederung entsprechend sind die
Arten des Feuchtgrünlandes, wie die Sumpfschrecke, zahlreich vertreten,
Arten trockenerer Standorte größtenteils auf das Gebiet Osterheide,
außerhalb der Niederung begrenzt. Als stark gefährdete Arten wurden
Warzenbeißer und Kleiner Heidegrashüpfer nachgewiesen. Der
Warzenbeißer hat im Untersuchungsgebiet sein einziges bekanntes
Vorkommen westlich der Weser. Klimatisch bedingt sind andernorts
häufige Arten wie Große Goldschrecke und Strauchschrecke am Dümmer
nur in vergleichsweise kleinen Beständen anzutreffen. Ungewöhnlich
weit verbreitet ist der Feldgrashüpfer. Höchste Schutzpriorität
kommt den Arten der Magerrasen zu. Richter, M. (2005): Zum Vorkommen der Heuschrecken (Orthoptera: Ensifera et Caelifera) in der Dümmerniederung und angrenzenden Gebieten. in: Oldenburgisches Jahrbuch 105, 2005. |
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